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Autor
Beitrag
tom.wilk  
Armee oder Altersheim?
Mitglied
Wird so langsam nervig


Beiträge: 701


Gehören Schwule in die Bundeswehr? Ist das was für "Weicheier"? Wird man durch den Bund "ein richtiger mann"? Wart ihr beim Bund? Was sind eure Erfahrungen? Ist es geil junge, knackige kerle in strammen uniformen zu sehn oder total abwiedernd? seid ihr für die fortsetzung der wehrdienstzeit oder doch eher für eine berufsarmee?
vom 13.11.2004 - 00:05
  
Clen  
Ach herje
Gast


Nun ich hatte das Glück es mir kurz nach der Wende aussuchen zu können, Bund oder Zivildienst. Habe mich für letzteres entschieden. Es war für mich sinnvoller den Zivildienst zu machen, als irgendwo im Dreck rum zu kriechen.

Tom um junge knackige Kerle in Uniformen zu sehen muss man nicht unbedingt zum Bund gehen, die gibt es in besonderen Läden zur genüge.
vom 13.11.2004 - 01:50
  
kleinsali  
   NVA
User
Wird im Inventar mitgeführt


Beiträge: 946


Tja Tom eins fehlt im Register, zufällig wurden auch Männer vergessen zu ziehen, weil die Akte immer wieder mal unterwegs zur durchleuchtung war kam ich nicht in den genuß dienen zu dürfen oder zu müssen. Einen Kollegen habense laufend gezogen könnt man meinen er hat für mich mit gedient. Egal ob man dient oder Zivi macht muß jeder selbst für sich entscheiden.Soschlimm is des dienen heut auch nicht mehr.Fast jedes Wochenende zuhause ausser wen se Wache schieben müssen. In vielen Objekten zieht am Freitag nachmittag eh schon der Wachdienst ein weil keiner mehr in den Kassernen bleibt.
vom 13.11.2004 - 11:24
Fabian030  
hmm
Mitglied
Wird so langsam nervig


Beiträge: 640


berufsarmee wär schon sinnvoller
n richtiger mann wird man beim bund auch nicht, nicht beim dem lari-fari der da läuft

ich hab ma für den bund entschieden, statt im altersheim alten frauen den arsch abzuwischen
und es war ne ganz gute entscheidung ...
vom 13.11.2004 - 11:24
  
tom.wilk  
gnaz und gar nicht
Mitglied
Wird so langsam nervig


Beiträge: 701


ich kann es mir ganz und gar nicht vorstellen zur armee zu gehen. lieber gehe ich ins altersheim, zu den behinderten oder in den kindergarten (da bin ich wenigstens richtig)
vom 13.11.2004 - 14:31
  
Fabian030  
*grins*
Mitglied
Wird so langsam nervig


Beiträge: 640


ja, ab in den kindergarten ... pädo *LOL*



was solls ... ich finde, das soll jeder für sich entscheiden.
und inzwischen kanns ja auch jeder.
was ich gern gemacht hätte, wäre ne zivi-stelle in nem schwulen-projekt. mann-o-meter oder sonntags-club ... oder so.
aber was solls. da wär ich in der kurzen zeit, die ich hatte, nich mehr rangekommen.
vom 14.11.2004 - 11:45
  
tom.wilk  
???
Mitglied
Wird so langsam nervig


Beiträge: 701


was muss man denn eigentlich anstellen, um ausgemustert zu werden?
vom 14.11.2004 - 22:08
  
Jules  
   Tja,
Gast


ich habe weder Bund noch Zivi hinter mir! Wurde ausgemustert! War aber relativ schwer und ich musste ganz schöne Geschütze auffahren um das hinzubekommen! Na ja, bin dann trotzdem Bundesbeamter geworden und soll Vorbild sein!*Witz*
Wenn überhaupt, dann Zivi, weil es näher am Menschen ist und außerdem wesentlich sinnvoller! Ich unterstütze sogar Vereine (finanziell), die für die Abschaffung der Wehrpflicht einstehen (und schreib das bei der Steuer ab).
Also, eher was für Menschen tun, als dumm in der Gegend rumschießen! Krieg ist das schlimmste, was der Menschheit je geschah!
vom 14.11.2004 - 22:36
  
Chris  
RE: ???
Gast


Zitat
Original geschrieben von tom.wilk

was muss man denn eigentlich anstellen, um ausgemustert zu werden?



Also ich hatte ja nun einen Kurzauftritt bei der Armee (7 Tage) und ich muss sagen, dass es nicht so mein Ding gewesen ist. Was für mich am "interessantesten" war, ist, dass ich immer geglaubt habe, dass eine Armee eine gut organisierte Angelegenheit gewesen ist, aber genau das Gegenteil davon war der Fall. Ich habe jedenfalls 2 Tage gebraucht um das "System" zu verstehen und den Rest der Zeit habe ich es mir zu Nutze gemacht. Denn keiner meiner direkten Vorgesetzten (Fahnenjunker/Unteroffizier) würde es sich wagen beim Kompaniechef (Hauptmann) nachzufragen, wenn ich behauptete, dass ich einen direkten Befehl von eben diesem ausführe. Die Sache mit der Ausmusterung war dann auch nicht mehr so schwer, da es ja nicht nur eine körperliche, sondern auch eine seelische "Diensttauglichkeit" gibt. Am Dienstagabend habe ich mit meinem direkten Vorgesetzten über die Möglichkeiten,"wie man hier wieder rauskommt" gesprochen und Donnerstag gegen Mittag durfte ich dann nach Hause fahren. Ich habe dann meinen Truppenarzt aufgesucht und ihm alles erzählt (unter anderem auch, dass ich schwul bin), dann musste ich ins BWK (Bundeswehrkrankenhaus) nach Hannover und bei einer Psychologen vorsprechen, der ich eben dasselbe erzählte und dann durfte ich noch am selben Tag meine Sachen zusammenpacken und nach Hause fahren. Offiziell war ich dann noch einen Monat lang ein KZH ("krank zu Hause" geschriebener Soldat), habe also in der Zeit auch noch vollen Wehrsold verdient und am 5.08. (eingezogen zum 01.07.) war ich dann offiziell raus.
Also den Bund würde ich jedem empfehlen, der kein Problem damit hat, sich von ungebildeten Vorgesetzten rumschubsen zu lassen, von denen der eine nicht weiß, was der andere gerade tut/befohlen hat und generell mal Lust drauf hat für 3 Monate an seine Grenzen zu gehen (zumindest das, ist ja wirklich eine "vernünftige" Herausforderung") und sich für militärische Grundkenntisse interessiert. Alle anderen, die eine höhere Bildung haben und auch dazu stehen sind meiner Meinung nach dort falsch, da man dort viel eher noch eine auf den Deckel bekommt, wenn man zu intelligent ist, anstelle besonders gefördert zu werden.
vom 15.11.2004 - 03:12
  
Jules  
   Ja,
Gast


das höre ich schon häufiger, dass das Niveau in der Bundeswehr nicht sehr hoch sein soll (ich muss vorsichtig formulieren)! WAS ist aus Deutschland geworden? Wer soll uns im Verteidgungsfall beschützen?


vom 15.11.2004 - 06:44
  
Chris  
tja
Gast


tja, das frage ich mich allerdings auch!!!
vom 15.11.2004 - 15:56
  
tom.wilk  
???
Mitglied
Wird so langsam nervig


Beiträge: 701


im vertreidigungsfall? der kalte krieg ist vorbei und gegen den terror kann die armee auch nicht so viel machen.
vom 15.11.2004 - 17:41
  
Fabian030  
hachja
Mitglied
Wird so langsam nervig


Beiträge: 640


im V-Fall haben wir unser kannonenfutter und die veteranen-einheiten, die uns reell beschützen ... ansonsten würden wir uns wohl eher auf die NATO-verbündeten verlassen, die genügend "einsatzfähige" kräfte haben (USA, GB, Frankreich, etc.)

ach und so niedrig ist das niveau gar nicht. nur in den relativ unausgebildeten einheiten der grundwehrdienstleistenden.
zeit- und berufssoldaten (zumindest die kämpfenden) werden im internationalen durchschnitt sehr gut ausgebildet. sogar besser als die infanterie der USA (nicht die marines).

und die armee ist und bleibt wichtig. auch als wehrpflichtigen-armee.
vom 15.11.2004 - 19:20
  
Chris  
Niveau
Gast


Es geht doch nicht nur um das militärische und kämpferische "Niveau", sondern vor allem auch um die intelektuellen und strategischen Fähigkeiten der Bundeswehrangehörigen. Fakt ist doch, dass unsere Armee hauptsächlich aus Mannschafts- und Unteroffiziersgraden besteht. (Für alle zur Info, für eine Uffz (Unteroffizierkarriere) reicht ein Gesamt-/Hauptschulabschluss, nur für eine Offizierslaufbahn muss man (Fach-) Abitur haben und später ein Studium ,am besten an einer Bundeswehruniversität, absolvieren. Also ich habe es selbst erlebt, dass die größten Schleifer immer "dumm-dreiste" Unteroffiziere waren, die im realen Leben nichts erreicht/zu melden haben/hatten und jetzt bei der Armee den Macker spielen.
vom 15.11.2004 - 23:03
  
tom.wilk  
ausbildung
Mitglied
Wird so langsam nervig


Beiträge: 701


aber ich hab gehört, dass man bei der bundeswehr eine sehr gute ausbildung bekommen jkann. ist das richtig?
vom 16.11.2004 - 17:49
  

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